Freitag, 31. August 2012

Der Guillotinen Engel


Geht man oder frau so durch'n Himmel wenn man mit der Guillotine zu Tode gekommen ist? Bekommt man überhaupt seine Flügelchen und kommt in Himmel wenn einem der Kopf via Fallbeil abhanden kam? 

In meinem Heimatland Schweiz wurde 1940 in Sarnen mit Hans Vollenweider zum letzten Mal ein Mensch nach einem zivil Prozess zu Tode verurteilt und via Guillotine kopflos ins Jenseits befördert. Eine Henkersmalzeit mochte er nicht verzehren, ebenso wenig hatte er Lust ein letztes Wort mit einem Priester zu wechseln.

Im nördlichen Nachbarland, dem heute vereinten Deutschland, wurde die dort Fallschwertmaschine genannte Methode bis 1968 eingesetzt. 


In Mexico und den Ländern Zentralamerikas wurden exzessive Folter und "Bestrafungsmethoden" eingesetzt während den "heidnischen" Indios durch Missionare der christliche Glaube "nahe gebracht" wurde. Wenn Daumenschrauben, Schädelzangen und Rädern nicht half, wurden die unbelehrbaren auch schon mal via Guillotine kopflos, angeblich, in die Hölle geschickt. 



Erstauntlich, dass die Menschen in diesen Ländern heute so treue Gläubige Christen sind. 

Donnerstag, 30. August 2012

Aus der blue truck Küche - Zum Nachkochen

Vielleicht erinnerst Du Dich noch an meinen Blog-Post aus Alaska, mit Kochtips. Also zugegeben, wär mir ja nie in den Sinn gekommen hier auch noch was über mein Geköch zu schreiben, wenn ich da nicht immer wieder gefragt würde, was ich denn überhaupt esse. Anscheinend traut man da einem alleine reisenden Mann einfach nicht all zu viel zu. Und ja, tatsächlich esse ich gerne und oft auch auswärts, trinken auch, um mich mit der lokalen Küche und den Menschen in den bereisten Ländern vertraut zu machen. Aber nicht immer, oft esse ich Selbstgekochtes. Ausschliesslich und ausnahmslos immer aus der kochbuchlosen blue truck Küche. 

Was ich Dir heute zum Nachkochen runterjuble mag vielleicht nicht so lecker aussehen, aber Mmmmh das ist fein, mach mal nach! 

Rindsfiletpfanne Tequila mit Bratkartoffeln à la blue truck:

Dass ich oft eine Art Eintopf mache das ist eine reine Effizienz Frage. Nur eine Pfanne abwaschen, einfach und mit nur einem Löffel direkt aus der Pfanne mampfen, das hält die Hausarbeiten und den Wasserverbrauch tief und dazu ein Bierchen aus der Flasche und so brauchst' garantiert nicht länger zum Aufräumen und Abwaschen als zum Kochen und Essen.

Junge frische Kartoffeln schneidest Du in ganz kleine Würfel, die Schale lässt Du dran, das schmeckt besser wenn sie so richtig schön angebraten sind. Die Kartoffeln brauchst Du nicht vorkochen, wenn Du die Stücke klein genug schneidest. 

Schneide ein paar Tranchen Speck in kleine Stücke, zusammen mit den Kartoffeln gibst Du alles in die Bratpfanne und würzt nach blieben, ich nehme, wieder der Einfachheit (oder Faulheit) halber, ein Gewürzsalz, entweder gekauft oder ich mische eine französische oder italienische Gewürzmischung mit wenig Salz. Dann Kocher starten und kurz mit grosser Hitze anbraten, so, dass die Kartoffeln nicht verbrennen aber der Speck so richtig ins schwitzen kommt. So brauchst Du weder Öl noch Fett, der Speck reicht längstens. Dann Flamme runter stellen und in der Bratpfanne zudecken.

Während das so langsam vor sich hingart schneidest Du ein paar Frühlingszwiebeln samt Stiel in Stücke, Grösse wie's Dir passt, ich mag es ziemlich gross, so dass man die dann wirklich auch schmeckt im Essen. Deckel auf, alles ein bisschen umrühren und Zwiebeln rein. Deckel drauf. 

Knoblauch, ich mixe am liebsten zwischen getrocknetem (hat ein stärkeres Knoblauch Aroma) und frischem (hat meist eine gute Schärfe aber nicht so viel Knoblauch-Power wie der getrocknete), schneide ihn in kleine Scheiben oder kleine Stücke oder wenn Du eine hast, jag ihn durch die Knoblauch presse. Deckel auf und rein. Nach belieben kannst Du noch würzen, wenn Du es gerne scharf magst kannst Du noch eine halbe Peperocini mit reinhacken oder eine Messerspitze Sambal Oelek reingeben. 

Dann alles unter dem Deckel mit gelegentlichem Umrühren leicht bratend garen lassen während Du ein kleines Stück Rindsfilet in Würfel schneidest. Probier! Wenn die Kartoffeln noch leichten Biss haben aber schon lecker  goldbraun angebraten sind, dann schiebst Du den ganzen Kartoffelsalat in der Pfanne auf eine Seite. Die Pfanne nimmst' am besten zur Hälfte vom Kocher bzw. Herd, so dass nur noch der noch leere Teil direkt über dem Feuer liegt. Halt die Pfanne kurz schräge damit das Fett vom Speck schön in die leere Pfannenhälfte fliesst, Feuer ein bisschen höher und dann die Filet-Würfelchen in die Pfanne, nur kurz, je nach grösse der Würfel, vielleicht zwei, drei Minuten anbraten. Nach Deinem Gusto würzen, aber nicht zu viel, die Kartoffeln sind ja so schon recht würzig mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern. Probier eines der Filetwürfelchen, wenn sie richtig schön zart sind, in der Mitte noch leicht rot, Feuer kleiner machen und ca. ein halbes Weinglas Tequila aufs Fleisch giessen. Dazu hälst Du die Pfanne ein klitzeklein wenig schräge, so dass der Tequila nur beim Fleisch ist und nicht die fein knusprigen Knobli-Zwiebel-Kartoffeln matschig macht. Der Tequila wird sich schnell verflüchtigen und im Fleisch aufgenommen. Jetzt die ganze Pfanne nochmal aufs kleine Feuer und alles richtig gut mit einander vermischen und ganz, ganz kurz vermischt und gemeinsam braten lassen. 

Und auf geht's zu Tisch. Dazu schmeckt ein dunkles Bier oder ein deftig schwerer Rotwein hervorragend. - En Guetä!


Passt!


"Genau mein Stil, meine Grösse, meine Figur - die nehm ich!"

Flotter Dreier auf dem Töff

Nun ist es soweit, der schnell sehr populäre Post "Tränen statt Feuerwerk" vom 1. August 2012 hat in weniger als einem Monat den sich lange fest und sicher auf Popularitäts-Position 5 haltende Post "Ein flotter Dreier am Strand" auf Platz 6 verwiesen.

Genau aus diesem Grund gibt's nun nochmal einen Dreier den ich Dir nicht vorenthalten will, dazu noch gleich einen Doppelten also eigentlich fast ein Sechser. 



Mal sehen ob dieser Blog Post es auch in die Top 5 schafft.


Falls Du noch mehr sehen möchtest was auf Nord- und Zentralamerikanischen Strassen so unterwegs ist, dann klicke HIER um in die Road Warriors Galerie zu kommen oder HIER um nichts als Toyotas die mir vor die Linse fuhren zu sehen. 



Dienstag, 28. August 2012

Machos, Machos, Machos


Armdrücken in einer Bar in Oaxaca.

Donnerstag, 23. August 2012

Finca Ixobel

Für die reisenden blue truck Blog Leserinnen und Leser gibt es auf dem englischen Blog einen neuen Übernachtungsplatz: Finca Ixobel in Guatemala.

Weitere Übernachtungsplätze auf dem englischen Blog: Overnight Stops


Gute Reise!

Regenzeit in San Cristobal de las Casas


Zur Zeit herrscht Regenzeit in San Cristobal im Bundesstaate Chiapas in Mexico...


...trotzdem gibt es viel spannendes und...


...schönes zu sehen in dieser atemberaubenden Kolonialstadt in Mexico. Der Regen und die Höhe von über 2'000 müM lassen uns nun heute doch Richtung Sonne, Meer und Strand ziehen. 

Samstag, 18. August 2012

Bonaire

Schon eine Weile her aber endlich kommt die Photo Galerie zu Bonaire. Diesen Abstecher in die Karibik habe ich ohne blue truck gemacht, ich bin von Houston, Texas aus direkt auf die Insel in der Karibik geflogen. Bonaire gehört zu den holländischen Antillen, meine Freunde Irene und Roland haben sich niedergelassen und bieten verschiedene Möglichkeiten zum übernachten an. 











Hier findest Du zu den ersten Photos von Bonaire, weitere werden folgen. 

Bonaire ist definitiv eine Reise wert, erst recht wenn Du gerne schnorchelst, noch mehr wenn Du tauchst. Dort gibt es eine Vielzahl an Tauchplätzen für die Du kein Boot brauchst sondern direkt vom Land aus abtauchen kannst. Du mietest einen Pick-Up, Flaschen und Ausrüstung und ziehst auf eigene Faust los. Und hier geht's direkt auf meinen englischen blog zu den Links für Übernachtungsmöglichkeiten auf Bonaire. 

Viel Spass! 

Donnerstag, 16. August 2012

Eva verführt mit Schoggi statt Apfel...

...oder eine Lektion in "Angebot und Nachfrage" 


Zur Zeit bin ich ja mit Gesellschaft im blue truck unterwegs, Markus, ein langjähriger Freund aus der Schweiz, ist Gast im Toyota. Gemeinsam reisen wir seit Guatemala City Richtung Norden und haben im fantastischen Semuc Champey Halt gemacht.

Die fantatischen Kalkterrassen von Semuc Champey

Am Eingang zum National Park begrüsst uns Juan. Mit seiner Pump-Gun vorgehängt garantiert er für die Sicherheit während wir im Park campen. Wie fast überall in Guatemala werden wir von ihm herzlich willkommen geheissen. Händeschütteln, Auto gucken, alles zeigen, garantiert werden wir sicher sein, sagt Juan, er wird die ganze Nacht bewaffnet Wache schieben. Später auf dem Tisch im Wachhäuschen pennen und zwischendurch von Markus eine Zigarette nach der anderen schnorren... 

"Zwei für fünf!" nicht nur Juan begrüsst uns. Das T-Shirt war einst gelb, das Minijüpchen einmal Rosa, beides ist mit kleinen schokoladenfarbenen Fingerabdrücken verziert. So kommt ein kleines, herziges Mädchen daher "Schokolade, zwei für fünf, Schokolade zwei für fünf!" zupft sie mich am Hemdenzipfel und streckt mir ein kleines Plastikbecken mit handgemachten, in Alufolie gehüllten "Schokoladen-Talern" entgegen. So wird der Cacao aus den Bergen von den Mayas für die Touristen verarbeitet. Ich habe nicht genügend Kleingeld und Markus springt in die Bresche und kauft der kleinen Verkäuferin zwei Taler ab. 

Ich erledige mit Juan die Camping-Formalitäten. Wir fahren den blue truck auf den Parkplatz, wie ich aussteige ist sie wieder da. Sie streckt mir wieder ihr blaues Plastikbecken entgegen: "Einer für fünf, Schokolade, einer für fünf!" - "Na jetzt haben wir doch gerade zwei gekauft!" - "Ja, ja aber ich hab ja noch welche!" meint sie begeistert, "Schokolade, einen für fünf!" - "Wieso kostet denn jetzt einer fünf, mein Amigo hat doch gerade zwei für fünf gekauft?" - "Ja natürlich..." meint das kleine Mädchen ganz professionell, "aber guck..." streckt sie mir das Becken entgegen "...jetzt hab ich nur noch zwei, vorher hatte ich noch vier, jetzt nur noch zwei, da steigt der Preis. - Schokolade, einen für fünf!" Ich kaufe ihr die letzten Taler nicht noch ab. Frage das vielleicht fünf oder sechsjährige Mädchen aber wie sie heisst, sie sagt sie sei Eva. "Sehr erfreut, Señorita Eva" sage ich "...ich heisse Thomas" und schüttle das kleine Händchen, sie ist erstaunt und sichtlich erfreut: "Eva, ich möchte Dir meinen Amigo Markus vorstellen, Markus, das ist die Geschäftsfrau Eva". Wieder schüttelt ein kleines Händchen ein grosses. Der kleinen Eva hübsche dunkelbraune Augen glänzen, man sieht ihr an, dass sie sich gut, vor allem wichtig vorkommt. Ihr blaues Plastikbeckchen hat sie mit dem linken Arm lässig in die Hüfte gestützt und guckt uns an. Ich erkläre Eva, dass wir in der Schweiz wohnen und dort sonst genau wie sie hier Geschäfte gemacht hätten. Eva guckt interessiert. Dann steigen wir in den blue truck um die zweihundert Meter zum Campingbereich zu fahren. "Adios, Markus, adios Thomas" ruft das kleine Maya Mädchen und winkt, wir rufen ebenfalls "Adios, Eva!" Mit den zwei letzten Schokotalern im Laden macht Eva Feierabend, die Sonne ist schon untergegangen, wie sie unter der Barriere am Eingang zum Park Richtung ihrem Zuhause durch marschiert und wir unser Camp aufbauen.

Eine schöne Begegnung mit einer kleinen Lektion in Marktwirtschaft, wenn's nur noch wenig hat, dann steigt der Preis. Eva's hübsches, dunkles Kindergesicht mit ihren fast schwarzen Augen und ihre Freude über die Begegnung mit zwei Typen, die genau wie sie hier, in der Schweiz Geschäfte machen werde ich nicht so schnell vergessen.

"Adios, Eva!"  

Angeknabbert in Semuc Champey

Dienstag, 14. August 2012

Schau mir in die Augen Kleines


Diesem kleinen Gesellen kannst Du auf der "Wild Things Galerie" in die Augen schauen. 

Dort gibt es auch sonst allerlei tierisches für Dich zum verweilen. 

Immer mehr Toyotas


Guck mal wieder rein, die Toyota Galerie ist unterdessen auf über 470 Bilder von zähen Autos angewachsen. Viel Vergnügen.





Montag, 13. August 2012

Verteidigungsstrategie


Wenn Du Dein Haus am richtigen Ort baust dann geht Dir keiner an die Eier.

Sonntag, 12. August 2012

Wild, Wild West - Arizona

Nicht nur Wild West...


..aber doch auch reichlich davon...


...moderner...


...und historischer...


...Wilder Westen.


...aber auch zu lachen gibt es...


...wenn Du von stacheligen Girls empfangen wirst.


Der Strassenbau hat hier eine Recycling-Komponente. 
Und auch wenn Du vor allem an Hitze...


...und Kakteen denkst, wenn Du Arizona hörst...



...es geht auch hoch hinaus...


 ...und tief hinein in die fantastische Wüste.


Die ersten Bilder sind in der Arizona Photo Galerie gelandet. Viel Vergnügen!




New Mexico


Eine neue Photo Galerie...


...ist on-line.


Bilder zum US Bundesstaat New Mexico findest Du... 

...HIER.

Viel Spass!

Samstag, 11. August 2012

Monument Valley - Utah USA

Meine Aufholjagd mit dem Sortieren der Bilder geht weiter, HIER findest Du Photos zum fantastischen Monument Valley im Bundesstaat Utah der USA. 

Camping Informationen und die Koordinaten zu diesem Plätzchen wo Du mit einer unvergesslichen Aussicht aufwachst findest Du auf meinem englischen blog, HIER



Das Wort zum Sonntag


Auch im sehr katholisch-frommen Zentralamerika ist das Zölibat oder vielmehr dessen Nichtfunktionieren ein Thema. Dieses auf Blech gemalte Ölbild sah ich in einem Shop in Antigua, Guatemala. Der Text sagt so in etwa: "Ich danke der Jungfrau von Guadelupe, dass ich noch rechtzeitig kam, bevor der Pfaff sich an meinem Töchterchen verging". Na hoffen wir mal der hat ordentlich eine abbekommen mit der Keule, der Pfaff.


Wirf mal einen Blick!


In die Texas Photo Galerie, sie hat viele neue Bilder erhalten. 

Lust auf Tacos?


Street Parade oder ohne Unterhose durch Nicaragua

Heute ist in meiner Heimatstadt Zürich die weit über die Schweizer-Grenze hinaus begeehrte Street Parade. Sozusagen nach dem Sechseläuten der Züricher zweite Fasnacht. Dann wird in der grössten Stadt der Schweiz nicht nur noch mehr Hochdeutsch gesprochen als unter'm Jahr ohnehin sondern auch richtig abgetanzt, verkleidet und gefeiert. Und als aufmerksame Blogleserin oder als aufgeweckter Blogleser, da weisst Du, dass ich sozusagen meine eigene Street Parade hier feiere und in den vergangenen Tagen schwuppsdiwupp durch vier zentralamerikanische Länder über die Streets gerauscht bin. 

Zwischen Country Music, Radio-Prediger oder Radio-Prediger und Country Music kannst Du zum Beispiel wählen, wenn Du in Texas oder Arizona fährst. Zwischendurch vielleicht mal noch eine sehr weit rechts positionierte politische Sendung. - Genau! Wenn immer ich auf meiner Reise etwas im Radio empfange, dann höre ich lokale Radiosender. Und auch wenn das kaum ein Texaner wirklich schätzen würde aber zwischen Nicaragua und Texas gibt es da Parallelen, es gibt sie auch, die Radio-Prediger, dann gibt es aber glatt weg noch zwei weitere Möglichkeiten, die eine sind Hispanische Schlager, die tönen so jammerig und immer gleich wie die Country Musik im Südwesten der USA und dann, dann gibt es in Nicaragua Dance Music, oder heisst das House? Boah, ich werde alt. Auf jeden Fall, das ist für die Express-Fahrt durch das Land genau das richtige, ein bisschen Speed aus dem Lautsprecher. Also tune ich meinen Radio auf einen solchen Sender, da gibt es zwischendurch einen Kommentator oder ich glaube es ist eine ganze Menge Kommentatoren im Radio, also die reden nicht, die schreien richtig gehend ins Mic. Ich glaubte langsam ginge das mit meinem Spanisch, aber kein Wort, ich verstehe kein Wort. Aber da wird auch nicht wirklich viel gesprochen also eigentlich eben gesprochen überhaupt nicht sondern geschrien. Aber auch das nicht viel. Meist läuft da eben Music, meist die selbe. Und ich der ich mit Beatles, Status Quo, Rolling Stones, Abba, den Eunuchen Gesängen von Bee Gees und in ganz frühen Jahren nicht freiwillig mit Heintje und Heino aufgewachsen bin, kenne diese Musik nicht. Aber den Text, den höre ich mir mit grossem Interesse an und die Beats sind auch für einen musikalischen Spastiker wie mich leicht zu verstehen.

Also das geht so "Bumbum-Tschtsch-Bumbum-Tschtsch-Bumbum, All day, all night..." dazu singt eine Frauenstimme von einer Reise nach Spanien "...Bumbum-Tschtsch-Bumbum-Tschtsch-Bumbum, Johnny, Bumbum-Tschtsch-Bumbum-Tschtsch-Bumbum... la gente esta muy loca..." klar dann wieder Bumbum etc, "...What the fuck..." und das geht so für die halbe Fahrt durch Nicaragua, für die andere Hälfte, da kommt dasselbe Bumbum-Tschtsch-Bumbum aber dazu singt die Dame wieder und wieder und wieder, "...last night I lost my underwear, but last night, last night, last night, what you think I don't care, I lost my underwear and I don't care..". oder so ähnlich. Und das scheinen dann eigentlich die einzigen zwei Stücke zu sein die diese Radiostation auf der Playlist hat, also es gibt dann noch beides zusammen gemixt zur Abwechslung und so höre ich mit den entsprechenden Beats bis zur Grenze nach Honduras etwas von verlorenen Unterhosen und bin nach Stunden fahren so in dem Beat drin, dass ich vor der Grenze fast gucken muss, ob ich nicht meine Unterhose verloren hab unterwegs.  

Und so habe ich in Nicaragua in meinem hohen Alter auch noch reichlich was von House oder Dance oder was auch immer für unterhosenloser Music mitbekommen, die mich im Nu bis nach Honduras brachte. Dort gab's dann wieder Prediger (hoffentlich mit) und Hispano-Schlager, kein House.  

In diesem Sinne wünsche ich allen Züricherinnen und Zürchern und den zusätzlichen 900'000 Tausend Besuchern eine gefreute Bumbum-Tschtsch Street Parade, mit oder ohne Unterhosen. 

PS: Google sei dank, so hab ich herausgefunden, wie der in Nicaragua so populäre DJ heisst und so findest Du via Link direkt zu den verlorenen Unterhosen. 


Freitag, 10. August 2012

Von Fahrrädern mit Airbags und Dreirädern mit Allradantrieb

Das glaubst Du sicher nicht, aber wenn Du da so auf den Strassen des amerikanischen Kontinents unterwegs bist, da begegnet Dir Allerlei spannendes, das an Dir vorbeifährt, Dich überholt, Dir begegnet. 


Da gibt es Schwertransporter...


...Fahrräder mit Doppelairbaigs...


...elektrisches...


...klassisches...


...Testosteron lastiges...


...müdes...


...noch müderes...


...langes...


....langbeiniges...


...ein Behindertenvehikel mit einem Fahrrad rechts und einem Roller links, alles noch schön am Schatten und gross genug, dass frau damit auch noch die Kinder von der Schule abholen kann. 


Ob diesem Fahrer der Allradantrieb hilft dem in extrem Speed nahenden Bus zu entkommen? Sein Gefährt hat unterem Hintern einen Mofa-Motor der die Hinterachse antreibt und zusätzlich kann er via Handpedalen auch noch sein Vorderrad antreiben. 


Ein Roller für Selbständige Unternehmer.

Falls Dich meine Strassenbegegenungen fast ebenso faszinierten wie mich, dann lade ich Dich ein, meine Photo-Galerie "Road Warriors" zu besuchen, sie wächst ständig und hat heute viele neue Bilder erhalten.