Posts mit dem Label Food und Drinks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Food und Drinks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 15. November 2014

Schwein gehabt!


So, noch schnell was für's Wochenende einkaufen!


Wie wärs mit Schweinskopf?

Doch lieber Schweinsfüessli?


Rippli, auch fein!


Bratwürste?


Oder doch lieber... Ach ist die Auswahl gross. Da weiss ich gar nicht was ich nehmen soll!
 

Da ist's im Supermarkt doch einfacher. Ob Huhn...


...ob Schwein. Oder ich geh halt doch...


...zum Take-Away und hol mir was. 


Und zum Dessert so ein spitzes Törtchen.

Wünsche ä schöns Wucheänd!

Und en Guetä!




Montag, 16. Juni 2014

BTWT? Was ist denn das jetzt schon wieder?

Na also das geht so. Wer eine Reise tut, der hat was zu erzählen, oder so ähnlich hat doch Matthias Claudius vor fast genau zweihundert Jahren schon fest gehalten. Ich finde da: Wenn einer eine Reise tut, dann braucht er was zu trinken.


Der blue truck, der ist ja wie Du weist, liebe Leserin, geschätzter Leser auf einer Reise auf dem amerikanischen Kontinent. Und nein, ich hab überhaupt nichts gegen spanischen Rioja, gegen italienischen Chianti und erst recht nichts gegen schweizer Pinot Noir oder so. Aber wenn man da für einige Monate durch Südamerika kurvt, da wäre es doch so was ähnliches wie das berühmte Wasser in den Rhein getragen, wenn man hier Weine aus der alten Welt kosten würde.  

Und ja, Du hast es raus: Der BTWT = Der Blue Truck Wein Tipp.  


Jetzt ist das aber ja überhaupt nicht so, dass ich mich da irgendwie auskenne. Musst Du ja nicht zwingend um geniessen zu können, oder? Da bin ich schon sehr froh nun Ursi dabei zu haben, sie ist nämlich da schon eher die Connaisseuse wenn es zu feinen verflüssigten Trauben kommt. Trotzdem, schleichen wir dann so durch die Weingestelle, teilen wir uns die Nachschubs-Kapazität des blue truck'schen Weinkeller's ausschliesslich ehr und redlich auf. Da wählt dann sie 2 Flaschen und ich tu' das selbe. Trinken, das tun wir dann gemeinsam oder am liebsten mit noch erweiterter Gesellschaft. Siehe Meet & Greet

Und so kommt es eben  zu diesem neuen Dings, dem BTWT, der nun in Zukunft die Sparte Food & Drinks auf diesem Blog, hoffentlich erfolgreich, bereichern wird. Und eines garantiere ich Dir, den ersten Wein den wir Dir hier zum Genusse empfehlen, den kennst Du bestimmt nicht.


Na dann mal Prost!   -   Bis bald auf diesem Bildschirm. 


Samstag, 31. Mai 2014

Belgisches Pommes-Frites Rezept

Willst Du Deinem Cholesterin-Spiegel zu einem richtigen Höhenflug verhelfen? Dann musst Du weiterlesen. Und selbst wenn Du Vegetarier bist, ist der neuste Post im Kapitel Food und Drinks des blue truck blogs durchaus auch für Dich. Unglaublich gell, kommt der doch aus einer ultimativen Fleischverzehrerecke der Welt. Aber wirklich hier kommt ein kleines vegitaugliches Rezept. 

Kannst Du Dich an einen Henrik aus Belgien erinnern? - Nicht! Dann ist es höchste Zeit, dass Du Dir wieder mal Meet & Greet anschaust. Auf jeden Fall, Henrik, ein total cooler Typ der sein Wohnmobil selbst gebaut hat. Und nun halt Dich fest, die ganze Kabine ist nämlich aus ausgedienten belgischen Autobahnshildern konstrukiert. Das ist doch mal Recycling! Auf jeden Fall ist es eben dieser Henrik, zur Zeit in Brazil unterwegs mit seinem schwarzen Bomber, der ist es eben, der mir überhaupt beigebracht hat wie man so richtige belgische Fritten produziert. 

Und auf Wunsch von Florian via Kommentar zum letzten Post hier das einfache aber bestens bewährte Rezept. 

Wie Du Kartoffeln spitzen musst brauch ich Dir ja wohl nicht erklären. Also wenn Du Deine Pommes zurecht geschnitzt hast, dann erwärmst Du das Öl in der Bratpfanne oder bist Du gar mit einer Friteuse unterwegs, dann nimmst Du die. Und jetzt wichtig! Das Öl sollte nicht zu heiss sein, sondern gerade so, dass es nur leicht sprudelt wenn Du die rohen Kartoffelschnippselchen rein gleiten lässt. - Outdoor Küche natürlich perfekt, logo, wegen Spritzen und alles. Indoor Küche nicht ganz so, wegen Putzen und alles.


Also, sind die rohen Fritten erst mal im warmen Bad, lässt Du die da drinnen, für eine ganze Weile, jetzt werden die nämlich schön langsam im Öl gegart. Die müssen überhaupt noch nicht knusprig werden oder sowas. Nach 'ner Weile, wenn die aussen so ein bisschen hart werden kostest Du mal eine und versuchst Dir dabei den Mund nicht zu verbrennen. Die sollte so etwa wie eine gekochte Kartoffel schmecken. Wenn dem so ist...


...schöpfst Du sie mit einem Sieb oder ähnlichem Werkzeug aus der Pfanne und legst sie zur Seite. Idealerweise dann auch gleich abdecken, so bleiben die warm. Wenn Du alle so vorbereitet hast und Deine Ölpfanne wieder leer ist bis aufs Öl, dann heizt Du mächtig ein. Jezt muss das Öl richtig heiss sein und wild spruddeln, wenn Du die zuvor vor frittierten Pommes nun zum zweiten Mal ins heisse Öl schickst.


Dort bleiben die bis sie eben richtig goldig knusprig sind, dann werden sie wieder rausgeschöpft und dürfen kurz zum abtropfen auf einem Haushaltpapier pausieren, bevor sie leicht gesalzen, am besten gemischt mit einer Kräutermischung, den Zugang zu Deinem Magen finden.


Ohne Zweifel nicht das gesündeste Menü das ich Dir hier verklickere, aber ich sag Dir, Pommes Frites im Restaurant werden Dir plötzlich irgendwie nicht mehr so richtig schmecken wollen. 

Auf geht's ans "belgische Fritten" brutzeln! Viel Spass und vor allem: "Eet Smakelijk" oder einfach "En Guetä!"


Donnerstag, 29. Mai 2014

Auch das geht!


Selbstgemachte Pommes aus der blue truck Küche. Ja wirklich, das gibt es tatsächlich, noch nie in meinem Leben habe ich zu Hause in meiner Wohnung Pomme-Frites gemacht. Zu Ursi's Geburtstag habe ich mich aber ans schnitzen und frittieren gemacht. - Besten Dank an Henrik aus Belgien, der mir in Peru beigebracht hatte wie man das nach richtig belgischer Manier (die behaupten ja, sie hätten die Fritte erfunden) macht. Das geht nämlich nicht einfach so à la Kartoffeln ins heisse Öl schmeissen.


Und natürlich gibts auch noch was dazu.

Was immer Du gerade mampfst: En Guetä!




Samstag, 3. August 2013

Ein Ding vom Grill und noch vielmehr


Hast' am 1. August was auf den Grill geschmissen? 

Willst Du wissen was sich auf meiner Reise so in meinen Magen stürzt? 

Oder wo ich so einkehre?

Alles was mit Essen und Trinken zu tun hat, ob aus meiner eigenen Produktion oder lecker in der Bar oder Beiz, das gibt es jetzt in der frisch mit Photos gefütterten Photo Galerie "Food & Drinks". 

En Guetä!

Sonntag, 30. Juni 2013

Reiskopf


Mein Beitrag zum gesterigen Grillfest. Bzw. zum Beilagen-Buffet: Reisköpfe. Einfach einen Reissalat zu machen fand ich ein bisschen kopflos, entsprechend sind diese Grinde entstanden. Die obersten drei mit Tunfisch, Mais, Gürkli, Balasamico & Olivenöl, Zwiebeln, Knobli und ein paar Geheimnissen. Mitte für 100% Vegetarier, mit Tomaten, Mais, Zwiebeln, Knoblauch etc. Die letzte Reihe fand den besten Absatz, mit Curry & Pisco (peruanischer Grappa). 

Auch sonst hatten wir nicht zu wenig zum Schlemmen, der Grill brach zweitweise beinahe zusammen soviel lag da drauf. 


Alle haben sich beteiligt, jeder und jede haben irgendetwas leckeres zubereitet, einiges wanderte sozusagen direkt vom Grill in den Mund, anderes konntest Du vom reichhaltigen Buffet pflücken. Ein wahres Fest.


Bis spät in die Nacht sassen wir gemütlich am...


...Lagerfeuer.

Herzlichen Dank an all meine neuen Reisefreunde von Cusco für den gemütlichen, feinen Abend!





Samstag, 29. Juni 2013

Apropos Grillfest - Ein Rückblick und kein Vegi-Fest!


Im Februar 2012 bereiteten Toni & Felix und ich uns auf den Grenzübertritt von Mexico nach Guatemala vor. Da darfst kein Fleisch mehr in der Kühlbox haben sonst grillt das dann der Duana Mensch der es Dir an der Grenze abnimmt. Easy Solution, siehe Photo. 

Ein schlemmer Fest war das, am 8. Februar 2012, Rindsfilet, Churrasco, Zwiebeln vom Grill, Kartoffeln (in der Alufolie unter dem Grill). Und ja, wir waren nur zu Dritt. Für noch mehr essbares klicke HIER!

Grillfest auf dem Camping Platz La Quinta in Cusco



Ein lustige, interessante, zusammengewürfelte Bande von Panamericana Reisenden aus Frankreich, Deutschland, den USA, Canada, Belgien, Holland und der Schweiz haben ganz zufällig hier auf dem Camping Platz in Cusco zusammengefunden. 

Schon qualmt das Feuer, die ersten Bierchen rinnen die Kehle runter, Holz wird gespalten, alle sind mit Kochen, Backen, Salat rüsten beschäftigt. Emily aus California hat die Koordination übernommen, so dass nicht jeder einen Apfelstrudel bäckt. Coen aus Holland, Henrick aus Belgien, Thomas der Bayer & Adam aus California haben auf dem Markt diese Rippchen ergattert. 


In Peru werden ja auch Meerschweinchen verzehrt, ob diese Rippchen von einem Meerschweinchen sind? Genmanipuliert mömglicherweise, das Tierchen? Vielleicht von einem Lama, einem Alpaca? Sehr lecker übrigens habe ich letzte Woche mit Stefanie probiert. Oder doch von einem hundskomunen Rind? Lecker wird das ganz bestimmt. Aber auch Vegetarier kommen nicht zu kurz, es werden auch noch ein paar Fische auf den Grill schwimmen und für hardcore Vegi's gibt's gegrilltes Gemüse, Salate, gebackene Kartoffeln, Apfelstrudel und vieles mehr.

Ich freue mich schon riesig auf den Schmaus! - Das wird ein Peru Highlight - Garantiert! 

Donnerstag, 27. Juni 2013

Chocolate Chip Cookies im Höhenrausch


So sieht das aus, wenn Du ein Päckchen Chocolate Chip Cookies in Lima kaufst und Du sie Dir bis auf 4'300 Meter entbehrst.

Was meinst Du, wie hoch muss ich bis die Tüte platzt?

Freitag, 17. Mai 2013

La Exquisita Tradicion Suiza

In Peru gibt es eine Vielzahl von Produkten die angeblich schweizerisch sein und eine exklusive Schweizer Tradition sein sollen... 


...so ist zum Beispiel auch...


...ungarischer Salami eine exquisite Schweizer Tradition. 

Völkerverbindendes Essen sozusagen. Da sitze ich in Peru und esse einen ungarischen Salami der eine Schweizer Tradition ist und beim Kleingedruckten lesen in Peru (zum Glück wurde der nicht von der ungarischen Schweiz hierher gefolgen) hergestellt wurde. 

Also dänn, en Guetä!

Montag, 13. Mai 2013

Inca Kola


Sieht nicht nur so aus, schmeckt auch so!

Donnerstag, 11. April 2013

Nix Mix

Der fruchtig süsse Geruch erinnert mich an meine Kindheit, wenn meine Mutter in der Küche Konfitüre gekocht hat. Immer dann wenn wir von den netten Nachbarn wieder einmal unzählige Früchte bekommen hatten. So viele eben, dass wir die selbst als grosse Familie während der entsprechenden Saison nicht alle hätten verzehren können, zumal ja dann bei allen Nachbarn gleichzeitig die gleichen Früchte reif waren. Schwemme sozusagen. Also eben Konfitüre. Die war dann auch super lecker und wir Kinder mochten die ausgezeichnet, vielleicht nicht die bittere aus den kleinen roten Trübeli mit den vielen schwarzen Kernchen drin. Aber ganz generell  schlemmten wir die Confi gerne. Am liebsten mochte ich die Aprikosen-Confi, die hatte wenn sie frisch gemacht war obendrauf so einen kleinen Schaum, mmmh, da bekomme ich fast Heimweh beim Schreiben.Trotzdem fanden wir diese Deals jeweils ein klein wenig aus dem Gleichgewicht, oft verdankte meine Mutter nämlich die Früchte mit einem Paket Glacé, damals gab's noch diese Karton-Pakte, eben diese dienten dann als Tauschmittel. Und so gerne wir der Nachbarn Früchte mochten und so lecker die Konfitüre schmeckte, so richtig verstanden hab ich das als Knirps nicht, dass ich der Nachbarn Früchte essen darf, während die Nachbarin "unser" Glacé schlemmt. Es gibt halt Dinge die man als Kind nicht versteht und wir bekamen ja auch immer mal wieder Glacé, so war das ja nicht. Lässt sich ja auch ausgezeichnet mit Fruchtverwertung kombinieren. Und rückblickend, wenn wir soviel Glacé verspeist hätten wie Früchte und Konfitüre, dann hätte ich vermutlich jetzt richtig US amerikanische Ausmasse. 

Und nein, du kannst jetzt dann hier nicht demnächst blue truck Konfitüre on-line bestellen. So weit bin ich bis jetzt noch nicht gegangen, dass ich meine eigene Konfitüre koche. Nun eben, diese Baumtomaten, roh essen geht ja schlecht. Geschenktes schenkt man nicht weiter und Lebensmittel wegschmeissen geht schon gar nicht. 

Aber eben - kein Mixer!

Aber ich krieg da schon meinen Baumtomatensaft, sag ich mir und bringe die Dinger auf die Schalchtbank, sprich Hackbrettchen. Kann man dem überhaupt Brettchen sagen wenn es aus Plastik ist? Ist ja egal, jeden falls geht es den Baumtomaten an den Kragen. 


Mehr oder weniger fein gehackt kommen die Dinger in die Pfanne. Das nächste mal würde ich sie vorher noch schälen, aber man hat ja nie ausgelernt. Ein Schluck Wasser dazu, dass die Fruchtsuppe nicht gleich anbrennt.


Dann auf ganz kleinem Feuer, nicht weil ich ein Geizhals bin mit dem Kocherbenzin, sondern dass das nicht alles als ein verkohlter Früchte-Brikett endet,...


...köcheln lassen. Gelegentlich geb ich ein bisschen mehr Wasser dazu und stampfe und rühre wie wild mit meiner Holzkelle darin rum. "Was ist denn heute das Tages Menü?" fragt mich Pedro, einer der Besitzer des Campingplatzes wie ich da scheinbar endlos über meinem Kocher lehne.


Zum Schluss gibt alles so eine mehr oder weniger, eben nach Konfitüre riechende, flüssige Masse. Ich tropfe das Ding ab, deshalb eben besser geschält, weil die Fruchthautfetzen dann ständig die Löcher meines Abtropfdeckels verstopfen. 


Alles schön abkühlen lassen und dann in blue truck Kühlschrank gerechte Fläschchen füllen, jetzt schlummert das Gebräu im Kühlschrank. 


Ich wäre natürlich ein schlechter Fruchtsaft Mixer ohne Mixer, wenn ich nicht beim Abfüllen ein bisschen probiert hätte. Und ich muss schon jetzt gestehen, wo der Saft noch im Kühlschrank schlummert, Fehler Nummer zwei, nach dem Nichtschälen, ich hätte doch ein bisschen Zucker kaufen und beigeben sollen. Reichlich bitter das ganze Zeugs aber schmeckt schon fein fruchtig, aber bitter halt. Im Land von Zuckerrohr und Rum muss man vielleicht das Zeugs noch mit ein bisschen gebranntem Fruchtsaft strecken. So verarbeitet, eben gebrannt, hätte mein Vater sicher der Nachbarinnen Früchte noch besser gemocht, damals in den 70ern. 
 

Mittwoch, 10. April 2013

Weisst Du was eine Baum-Tomate ist?


Das ist eine Baumtomate.

Die wächst aber nicht wie es auf dem Foto scheinen mag im Gras, nein, die wächst auf Bäumen. Tatsächlich, wie sonst würd' die sich Baumtomate nennen. Und ausser dem Aussehen hat sie auch nicht wirklich viel mit Gemüse oder einer Tomate zu tun, sondern ist eine Frucht. Also schon wieder eines der zahlreichen Früchtchen die ich auf meinem Trip kennen lerne, von deren Existenz ich vor meiner Reise keinen Schimmer hatte. Die Baumtomate schmeckt, so roh, als Frucht nur mässig, ziemlich bitter-süss, oder eher bitter-bitter-bitter-süss. Hier in den Ländern wo es Bäume mit Tomaten gibt wird die Frucht im Mixer verhackt, so zermatscht dann mit Wasser oder Milch verheiratet und dann so, evtl. noch mit ebenfalls in den Mixer geschmissenem Eis, als sehr erfrischender Saft serviert.  

Nun im blue truck gibt es ja alles Mögliche und Unmögliche, keinen Mixer aber, (noch) nicht. Immer wieder bekomme ich wie vorgestern, von Rojelio hoch oben über Baños bei Ojos de Volcan (auf diesen Typen komm ich dann hier auf diesem Blog noch zurück) Früchte geschenkt. Früchte eben, mit denen sich so roh oft nicht viel anfangen lässt. 

Deshalb heute mein neustes Experiment, Fruchtsaft machen ganz ohne Mixer oder Fruchtpresse, sollte mein Experiment erfolgreich sein, dann wirst Du hier demnächst lesen können wie das geht. Die VBZ würde sagen "Ich bin auch ein Mixer". Aber eins nehm ich schon vorweg, auch wenn Dir das eine oder andere auf dieser Reise ein bisschen barbarisch vorkommen mag, ich fahre nicht mit dem Toyota drüber und schlürf dann den Saft vom Asphalt. So nicht.

Also, wenn Du es richtig fruchtig, saftig magst, dann komm bald wieder hier gucken. Ach ja, ob die Baumtomate auch am Äquator stehen kann, das hab ich nicht versucht. 

Bis bald auf diesem Bildschirm. - Ciao!

Geht das auch daheim?


Also ganz ehrlich, ich hab das nie zu Hause versucht. Kannst Du da auch ganz einfach ein Ei auf seine Spitze stellen? In Ecuador traf ich an einem der vielen Monumente die den Äquator markieren eine ecuadorianische Familie, die haben das Ei mitgebracht und mir gesagt, ich solle es hier auf dem Markstein mit der Messingmarke, welche genau den Äquator markieren soll stellen. Das ging nach zwei, drei Versuchen erstaunlich einfach. Obwohl die Messingmarke sogar nach oben leicht bombiert ist. 

Hier also meine Frage, kannst Du zu Hause bei Dir in der Küche oder auf dem Tisch auch ein Ei so einfach auf seine Spitze stellen? Oder ist das tatsächlich hier viel einfacher möglich, genau auf dem Äquator, wo die Erdanziehungskraft zwischen nördlicher und südlicher Hemisphere ausgeglichen ist?

Mach mal nicht zu viele Eier kaputt aber lass mich bald wissen ob das auch bei Dir zu Hause funktioniert. Bin gespannt. 

Samstag, 23. Februar 2013

"Hesch en Art 'meint Olma Bratwürsch geb's nu in Sang'allä?"


Na also das ist doch schon Allerhand, jetzt ist doch die St. Galler Olma Bratwurst im IGP eingetragen. Na also gut, nicht wirklich die gigantische Olma Bratwurst, die St. Galler Bratwurst aber ja. Da geh ich also nichts ahnend in einem der meist sehr modern, hell und reichhaltig ausgestatteten Supermaxi Supermärkte Ecuador's einkaufen und was grinst mich da aus dem Kühler an? Olma-Bratwürste! Da hättest auch nicht widerstehen können, gell? Also sind die Dinger flux in mein Wägelchen gesprungen. 

Zugegeben, das St. Galler Original zeichnet sich unter anderem ja durch seine Grösse aus (Size matters), damit kann nun die ecuadorianische Kopie echt nicht trumpfen. Die sind schon eher klein und dick als gross und lang. Schön gegrillt haben die Kleinen aber ganz ordentlich geschmeckt, schwierig war es dann aber dazu das entsprechende Umfeld mit Schönheitswettbewerb für prächtig hergerichtete und frisierte Kühe zu finden. Aber der...


...Ausblick vom Esszimmer liess sich trotzdem nicht lumpen. Zum richtigen Olma Bratwurst Feeling hat ja dann eh nebst hübsch gemachten Kühen und Munis auch das Schützengarten Bier (da gibts tatsächlich auch Kühe auf der Bier-Webseite) gefehlt und auch wenn auf dem Bild hier das italienische Espressokrüglein steht, war der Kompromiss mit einem ecuadorianischen Pilsener (Kühe fand ich auf deren Webseite keine, aber ganz ordentliche Ausblicke gibts da schon) ganz akzeptabel. 

Nicht nur weil Traktoren und Vieh fehlten und das Würstchen dann eh von der Konsistenz her eher an ein elsässisches oder ein süddeutsches Grilldings mahnte als an sein berühmtes St. Galler Vorbild, kam nicht wirklich Heimweh auf beim Verzehr der gebratenen Kleinen. Ausserdem konnte ich dann dank der zusammen gemogelten Olma Bratwurst auch getrost, ohne schlechtes Gewissen und ganz öffentlich, reichlich (gleich nochmal eine südamerikanische Kopie), pseudofranzösischen Dijon Senf dazu wursteln. 

Falls Dich interessiert was nebst Olma-Bratwürstchen, mit Senf, auf dieser Reise noch so alles Zugang zu meinem Magen findet besuche mal die Photo Galerie Food & Drinks. Einfach hier KLICKEN!

En Guetä!   

Samstag, 5. Januar 2013

Unglaublich...

 ...was es alles...


...zum Essen gibt.


Für noch mehr schmackhafte...


...Delikatessen und...


...Durstlöscher...


...oder Gesundes...


und Rundes...


...besuche die neu gefütterte Photo Galerie "Food & Drinks"

Bon Appetit!





Freitag, 21. Dezember 2012

Die Welt ist tatsächlich untergegangen...


...für dieses Säuli auf dem Markt von Villa de Leyva hat die letzte Stunde tatsächlich geschlagen.

 - Weltuntergang - 

Zum guten Glück nicht für Dich! Da würd ich sagen, feiern wir doch mit einem Schweinskopf-Essen, dass wir immer noch hier sind.

En Guetä!



Dienstag, 4. Dezember 2012

Auch schon eine Yuca Palme gegessen?


Schmeckt guuut.

Was sonst noch so in meinem Magen landet oder auch gerade eben nicht kannst Du hier ansehen. 

Kommst' Essen heut' Abend?


Kill den Hunger heisst es an der Wand des Restaurants Der Kotzer das Original.



Donnerstag, 30. August 2012

Aus der blue truck Küche - Zum Nachkochen

Vielleicht erinnerst Du Dich noch an meinen Blog-Post aus Alaska, mit Kochtips. Also zugegeben, wär mir ja nie in den Sinn gekommen hier auch noch was über mein Geköch zu schreiben, wenn ich da nicht immer wieder gefragt würde, was ich denn überhaupt esse. Anscheinend traut man da einem alleine reisenden Mann einfach nicht all zu viel zu. Und ja, tatsächlich esse ich gerne und oft auch auswärts, trinken auch, um mich mit der lokalen Küche und den Menschen in den bereisten Ländern vertraut zu machen. Aber nicht immer, oft esse ich Selbstgekochtes. Ausschliesslich und ausnahmslos immer aus der kochbuchlosen blue truck Küche. 

Was ich Dir heute zum Nachkochen runterjuble mag vielleicht nicht so lecker aussehen, aber Mmmmh das ist fein, mach mal nach! 

Rindsfiletpfanne Tequila mit Bratkartoffeln à la blue truck:

Dass ich oft eine Art Eintopf mache das ist eine reine Effizienz Frage. Nur eine Pfanne abwaschen, einfach und mit nur einem Löffel direkt aus der Pfanne mampfen, das hält die Hausarbeiten und den Wasserverbrauch tief und dazu ein Bierchen aus der Flasche und so brauchst' garantiert nicht länger zum Aufräumen und Abwaschen als zum Kochen und Essen.

Junge frische Kartoffeln schneidest Du in ganz kleine Würfel, die Schale lässt Du dran, das schmeckt besser wenn sie so richtig schön angebraten sind. Die Kartoffeln brauchst Du nicht vorkochen, wenn Du die Stücke klein genug schneidest. 

Schneide ein paar Tranchen Speck in kleine Stücke, zusammen mit den Kartoffeln gibst Du alles in die Bratpfanne und würzt nach blieben, ich nehme, wieder der Einfachheit (oder Faulheit) halber, ein Gewürzsalz, entweder gekauft oder ich mische eine französische oder italienische Gewürzmischung mit wenig Salz. Dann Kocher starten und kurz mit grosser Hitze anbraten, so, dass die Kartoffeln nicht verbrennen aber der Speck so richtig ins schwitzen kommt. So brauchst Du weder Öl noch Fett, der Speck reicht längstens. Dann Flamme runter stellen und in der Bratpfanne zudecken.

Während das so langsam vor sich hingart schneidest Du ein paar Frühlingszwiebeln samt Stiel in Stücke, Grösse wie's Dir passt, ich mag es ziemlich gross, so dass man die dann wirklich auch schmeckt im Essen. Deckel auf, alles ein bisschen umrühren und Zwiebeln rein. Deckel drauf. 

Knoblauch, ich mixe am liebsten zwischen getrocknetem (hat ein stärkeres Knoblauch Aroma) und frischem (hat meist eine gute Schärfe aber nicht so viel Knoblauch-Power wie der getrocknete), schneide ihn in kleine Scheiben oder kleine Stücke oder wenn Du eine hast, jag ihn durch die Knoblauch presse. Deckel auf und rein. Nach belieben kannst Du noch würzen, wenn Du es gerne scharf magst kannst Du noch eine halbe Peperocini mit reinhacken oder eine Messerspitze Sambal Oelek reingeben. 

Dann alles unter dem Deckel mit gelegentlichem Umrühren leicht bratend garen lassen während Du ein kleines Stück Rindsfilet in Würfel schneidest. Probier! Wenn die Kartoffeln noch leichten Biss haben aber schon lecker  goldbraun angebraten sind, dann schiebst Du den ganzen Kartoffelsalat in der Pfanne auf eine Seite. Die Pfanne nimmst' am besten zur Hälfte vom Kocher bzw. Herd, so dass nur noch der noch leere Teil direkt über dem Feuer liegt. Halt die Pfanne kurz schräge damit das Fett vom Speck schön in die leere Pfannenhälfte fliesst, Feuer ein bisschen höher und dann die Filet-Würfelchen in die Pfanne, nur kurz, je nach grösse der Würfel, vielleicht zwei, drei Minuten anbraten. Nach Deinem Gusto würzen, aber nicht zu viel, die Kartoffeln sind ja so schon recht würzig mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern. Probier eines der Filetwürfelchen, wenn sie richtig schön zart sind, in der Mitte noch leicht rot, Feuer kleiner machen und ca. ein halbes Weinglas Tequila aufs Fleisch giessen. Dazu hälst Du die Pfanne ein klitzeklein wenig schräge, so dass der Tequila nur beim Fleisch ist und nicht die fein knusprigen Knobli-Zwiebel-Kartoffeln matschig macht. Der Tequila wird sich schnell verflüchtigen und im Fleisch aufgenommen. Jetzt die ganze Pfanne nochmal aufs kleine Feuer und alles richtig gut mit einander vermischen und ganz, ganz kurz vermischt und gemeinsam braten lassen. 

Und auf geht's zu Tisch. Dazu schmeckt ein dunkles Bier oder ein deftig schwerer Rotwein hervorragend. - En Guetä!