Samstag, 17. Mai 2014

In Arbeit: Classic Cars on the Panamericana

Zurzeit sind verschiedene neue Photo Galerien in Arbeit, da wirst Du dann zum Beispiel in Galerien zum Süden von Chile und Argentinien viele tolle Bilder aus Patagonien sehen können. Für die Auto Freaks unter Euch wird es bald einmal ein neues Highlight geben: Die neue Galerie mit "Classic Cars on the Panamericana", hier kriegst Du schon mal eine kleine Vorspeise! 

Übrigens gibt es auf dem englischen blog noch eine weitere kleine Auswahl zum Appetit anregen. Viel Vergnügen und ein schönes Wochenende!


Dodge WC in Peru


Jeep in Bolivia


Fargo in Sucre, Bolivia


Ford Falcon in Salta, Argentinien


Fiat aus Argentinischer Produktion


Ford Falcon, Argentinien


US Power in den argentinischen Anden


Volvo 121 in Cochabamba, Bolivia


Peugot 404 in Argentinien


Wer sagt denn eigentlich, dass italienische Autos schneller rosten bitte?


US und deutscher V8 Power fröhlich vereint in Austin, Texas.


Im Ruhestand in Arizona


Schicker Käfer in Tombstone, Arizona


Recycled.


Schiene oder Strasse ist egal, Alaska.


Richard's Jeep und Airstream in Mexico.


Mexikanischer Käfer.


Willys


Britisher Kolonialist.


Ruhestand in Mexico.


Lastwagen mit hölzernem Fahrerhaus in Kolumbien.


50ties US Pick-up in Kolumbien.


Bogota, Kolumbien.


Einer der wenigen Mini's der mir auf der Panamericana begegnet ist.


LKW Klassiker in Peru.


Peugeot 403 in Lima, Peru.


VW Karmann in Lima


US Zeitgenossen in Peru.


Donnerstag, 15. Mai 2014

Demnächst wird es gruselig!


"Willkommen, bei mir!"


Als regelmässige Blogleserin und als regelmässiger Bloggeniesser bist Du ja einiges an Derbheiten gewohnt. Aber dort, wo ich Dich demnächst hin mitnehmen, da wirst Du was erleben, das versprech ich Dir. So was wie eine ganz reale Geisterbahn - sozusagen.


Demnächst kannst Du mich nämlich auf einen Rundgang auf dem Friedhof Recoleta in Buenos Aires, Argentinien begleiten. Und eines versprech ich Dir schon jetzt: 


Langweilig wird Dir da nicht, da gibt es zwar jede Menge polierten Marmor und fein geschliffenen Granit von verstorbenen Berühmtheiten oder Möchtegern-Berühmtheiten, aber es gibt auch moderigen, gruftigen Mief, Spinnennetze und wunderbare Schönheit des unaufhaltbaren Zerfalls. 

Demnächst auf diesem Bildschirm!


Was genau ist bitte hier verboten?


Mittwoch, 14. Mai 2014

Und er rollt und rollt...

Kannst Du Dich erinnern, als ich noch in den USA unterwegs war hat der Kilometerzähler des blue truck endlich richtig zählen gelernt und zeigte exakt "123456" an und nun, schau Dir das an:


Das war noch als wir im fantastischen Patagonien unterwegs waren. Unterdessen in Buenos Aires angekommen zeigt der nämlich über 240'000 km an. Und trotzdem und erst recht: Es geht weiter...  


...und weiter. Im Moment steht er zwar gemütlich auf einem bewachten Parkplatz, der Toyota, aber schon bald wird der Diesel wieder nageln dürfen und das blue truck Abenteuer geht noch für einige Monate weiter, weiter Richtung Norden, rein nach Brasilien. 


Willst Du mehr Kilometer des blue truck's sehen? Seit ich in New Jersey im Herbst 2010 aufgebrochen bin, habe ich immer wenn der Zähler weitere 1'000 Kilometer verzeichnet hat auf den Auslöser meiner Digital-Kamera gedrückt. So ist eine Gallery mit Photos entstanden die zum Teil jedes vernünftigen Inhaltes trotzen und zum Teil eine ganz zufällige Ästhetik oder Spannung für sich in Anspruch nehmen können. Alle dieser tausend Kilometer Bilder kannst Du Dir HIER anschauen. 

Dir wünsche ich viel Vergnügen beim Photo gucken und ebenfalls viele vergnügliche und unfallfreie Reisekilometer!  

Samstag, 3. Mai 2014

Der wahre Grund


Also in Ushuaia, der Stadt am Ende der Strasse von Alaska bis eben hierher, auf die Insel Feuerlands, hat es mir richtig gut gefallen. Nicht nur weil es von hier, dem selbst ernannten Ende der Welt, in die atemberaubende, eisige Antarktis ging. Auch die Landschaft ja überhaupt die ganze Atmosphäre dieser zwischen Ufer des Beagle-Channels und den letzten südlichen Auslegern der Anden klebenden Stadt hat es mir angetan. Unweit davon lockte die alte Estancia Haberton mit Siedler-Romantik und Missionsgeschichte, vor allem aber mit fantastischem Campen und der Parque National Tierra del Fuego liess sich eben sowenig lumpen, dort ist es auch, wo die Strasse dann wirklich zu Ende ist.

   
Komisch, die schreiben es wären 17'848 Kilometer, wie kommt es denn, dass der blue truck dafür vergnügliche 130'000 Kilometer brauchte?

Nun gut, da wirst Du Dich fragen, wenn es dem schon so gut gefällt da unten am "Fin del Mundo" wieso ist er nicht gleich dort geblieben? Also eben, die Landschaft und die Wildnis, die Fauna und die Flora, alles von atemberaubender Schönheit. Bloss...  


...diese Missen gucken mir da doch ein bisschen arg finster drein, da unten in Ushuaia. Also nix wie weg! 

Ein schönes Wochenende wünsche ich!

Donnerstag, 1. Mai 2014

Glaubst Du an Reinkarnation?


Glaubst Du an Reinkarnation? Also ich, muss gestehen, ich nicht wirklich, allerdings kam ich hier in Patagonien ans Limit meines "nicht daran glaubens", froh wandernd guckt mich doch da plötzlich Edvard Munch's "Schrei" aus einem Kuhfladen an, einfach so und ganz frech. Ohne Photo-Shop oder sonst welchen tollen Photo-Bearbeitungsprogrammen aufgenommen und unbearbeitet stelle ich Dir dieses Photo hier vor. Da bist' platt wie ein Kuhfladen, gell?  

Die Frage an Dich, meine liebe Blogleserin, mein lieber Blogleser: Wurde Edvard Munch als patagonische Kuh wiedergeboren? Und hat er hier ganz unbemerkt eine fünfe Version seines weltberühmten, millionenteuren "Der Schrei" von sich gegeben? - Wir werden es nie wissen und Millionen wird der Kuhfladen wohl nie einspielen, ob die Kuh noch lebt oder nicht. Dafür wird diese Version dem ursprünglichen Titel der Munch seinen Werken gab sicher 100% gerecht: "Der Schrei der Natur".   



Mittwoch, 30. April 2014

Bunte, wilde Liebe


Hier kommt der Beweis, auch wenn Du fast einen Monat nichts von mir gehört hast, verschollen bin ich nicht - noch nicht. Und wenn Du alles über meine neue, grosse Liebe erfahren willst, dann musst Du HIER meinen englischen Blog besuchen. Da steht’s geschrieben, weiss auf schwarz. Wenn Dich all das eh nicht interessiert, dann lass Dir sagen, Patagonia, die hat es wirklich in sich.


Die vergangenen Tage, seit Rückkehr aus der Antarktis, sind wir weit über hundert Kilometer gewandert, zwar oft müde und erschöpft ob oben auf ’nem Gipfel oder zurück im Tal, wir haben jeden Schritt genossen. Jetzt stürmt und schifft es derart, dass ich grad immer ein bisschen Ausschau halte, ob sich da nicht irgendwo einer ein Schiff baut und schon mal mit dem einsammeln von alles möglich tierischem beginnt. Und das, das ist Dein Glück, denn so stehen die Wanderschuhe jetzt im blue truck und ich sitze im Trockenen eines kleinen Aufenthaltsraums des Camping Cervezeria El Bolson und schreibe endlich wieder mal ein paar Zeilen für den blue truck Blog. Ja, ja, Du hast schon richtig gelesen und Dein Spanisch hat Dich auch nicht hinters Licht geführt, das hier ist ein Campingplatz mit einer Brauerei, oder umgekehrt, ’ne Brauerei mit Campingplatz. Also viel besser kann Campen ja gar nicht mehr werden – nur eben campt es sich nicht so gemütlich bei Dauerregen und 70 km/h Wind, aber dem Biertrinken und Bloggen tut das alles ja keinen Abbruch.


Aber zurück zur grossen neuen Liebe. Patagonia ist im Herbst so fantastisch bunt, sie betäubt Dir richtig gehend die Sinne, ich garantiere Dir, auch Du könntest Ihrer Schönheit kaum widerstehen. Gerade und erst recht, wenn sie Dich auch noch mit prächtigem Herbstwetter verfüht. Eisigkalt blau schimmert jahrhundertealtes Gletscher-Eis, perlweiss der frisch herbstliche Schnee, bunt gelb, rot, braun, orange, ocker die Bäume und Büsche, gelblich leuchtet das trockene Pampa Gras, tiefdunkel die Lagunen, blau, oliv, unwirklich grün-grau-blau die Seen. Die Wälder geben sich alle Mühe Dich zu täuschen, Du wähnst sie an den Hängen in ihren leuchtenden Farben im Vollbrand und schon bist Du wieder auf anderer Höhe und stapfst durch immergrünen Wald, wo die Bäume kleine, zähe, tiefdunkelgrüne Blätter tragen die dem Frost widerstehen und dem Schnee nur wenige Quadratmillimeter geben sich auf ihnen gewichtig nieder zu lassen. Unter tiefen, dem stetigen Wind trotzenden, flachen Büschen liegen Fuchsbauten der tagaktiven patagonischen Füchse, einmal kommen sie rot leuchtend, dann grau wie eine Maus daher. Auch Hasen und Gürteltiere haben ihre Höhlen dort unter den schützenden Zweigen. Die Cuanacos hingegen mit ihrem warmen, dichten Fell trotzen Wind und Wetter und die Männchen stehen gerne oben auf einer Anhöhe und überblicken die Gegend und halten auf ihre Weibchen und die Brut des vergangenen Frühlings Ausschau. Mit ihren grossen dunklen Augen und den langen Wimpern, blinzeln Dich die Tiere scheu an, bevor sie mit ihrem rotbraunweissen Fell in den Hügeln das Weite suchen.

Aber genug der Worte, Bilder sagen ja bekanntlich mehr als deren tausend. Also komm doch einfach mit zum Wandern in Patagonien. Auf geht’s!  (Und wie immer, wenn Du auf die Photos klickst, kannst Du sie Dir noch grösser anschauen). Und wenn Du auch noch HIER klickst, dann kommst Du zu noch mehr farbigen Bildern auf meinem englischen Blog.